Gesundheitstag in Erlangen, 26.10.2019

on
Donnerstag, 1. August 2019


Ein neugeborenes Baby ist wie der Anfang aller Dinge - es ist Staunen, Hoffnung, Traum aller Möglichkeiten.

 (Eda J. LeShan)

Die Geburt eines Kindes bringt viele Veränderungen mit sich, glückliche und manchmal auch schwierige. Die Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen werden schon in der Schwangerschaft gelegt, viele Weichen für ein harmonisches Familienleben bereits bei der Geburt und in der ersten Zeit mit dem Baby gestellt. Die Eltern müssen ihre Rollen und Zuständigkeiten neu klären, das bisherige Leben wird völlig auf den Kopf gestellt und das bedeutet für viele Mütter und Väter eine große Herausforderung.

Besonders wenn gesundheitliche Belastungen beim Kind oder der Mutter hinzukommen. Der Arbeitskreis Frau&Gesundheit lädt Sie ein zu Informationen rund um Licht- und Schattenseiten der Geburt: über die Geburt in der Klinik und im Geburtshaus, über manche Illusionen zum Thema Kind und Karriere, über schwierige Diagnosen und Hilfemöglichkeiten, über die gesundheitliche Betreuung nach der Geburt und über  Fragen zum Impfen, über elterliche Feinfühligkeit und sichere Bindung.

Begehen Sie mit uns eine überdimensionierte Gebärmutter und erleben Sie mit den Augen eines Fetus, was ihm gut tut oder schadet. Lernen Sie Ansprechpartnerinnen für aktuelle und zukünftige Fragen zu Baby und Familie kennen. Institutionen, die in dieser wichtigen Zeit Unterstützung bieten können, sind mit Infoständen vor Ort und ansprechbar.

Wir wünschen Ihnen einen interessanten und informativen Tag!

ORT:  Kreuz&Quer, Bohlenplatz 1, Erlangen

***

Programm

9.30 Uhr Ankommen
10.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalterinnen

Vorträge:

10.10 Uhr, Katharinensaal Die Alles-ist-machbar-Lüge Über das Risiko von Perfektionismus und mechanistischem Menschenbild im Familienleben Simone Steiner, Heilpädagogin B.A., Leiterin der Caritas Erziehungsberatungsstelle ERH

11.05 Uhr, Katharinensaal FASD – Lebenslange Folgen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft Was genau verbirgt sich hinter der Krankheit FASD und wie könnte diese vermieden werden? Dr. Heike Kramer, Ärztin, Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung

12.15 Uhr, Raum Comenius Psychische Erkrankungen rund um Schwangerschaft und nach Geburt Dr. Judith Walloch, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Erlangen, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik

12.15 Uhr, Raum Luther Kindergesundheit direkt nach der Geburt Wie unsere Kinder von Anfang an gut betreut sind Dr. med. Michaela Trinczek, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in einer Gemeinschaftspraxis in Erlangen

Pause 13.15 - 13.30 Uhr

13.30 Uhr, Katharinensaal Die selbstbestimmte Geburt - Entbindung in der Geburtshilfe der Universitäts-Frauenklinik Erlangen Prof. Dr. med. Sven Kehl, Oberarzt, Leitung Geburtshilfe Erlangen

Pause 14.30 - 15.00 Uhr

14.30 - 15.00 Uhr, Raum Luther Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein Angebot einer persönlichen Segnung für Schwangere durch Pfarrerin Ulrike Lorentz, Familienbeauftragte des Evangelischen Dekanats Erlangen

15.00 Uhr, Raum Comenius Stark durch Bindung Der Einfluss elterlicher Feinfühligkeit auf Gehirn- und Bindungsentwicklung Renate Abeßer, Dipl.Sozialpädagogin, BildungEvangelisch

15.00 Uhr, Katharinensaal Von der Diagnose zur Entscheidung: Wege nach Pränataler Diagnose Vortrag zu "Weitertragen" und Lesung aus "Lilium Rubellum" Carolin Erhardt-Seidl, Fotografin und Autorin Kathrin Fezer Schadt, Journalistin und Autorin

Infostände von 12.00 bis 15.00 Uhr
Geburtshaus Erlangen
Hebammenzentrale Stadt Erlangen - Landkreis Erlangen-Höchstadt
Koordinationsstelle Frühe Hilfen, Stadtjugendamt Erlangen
MammaProtest Franken e.V.
Schatten & Licht e.V., Initiative peripartale Erkrankungen
Schreibabysprechstunde Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt (West) e.V.
Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Stadt Erlangen
Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen beim Landratsamt ERH
Infostand Buchautorinnen Schadt/Seidl

W enn Sie Fragen zu der Veranstaltung haben:
Arbeitskreis Frau&Gesundheit Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Staatliches Gesundheitsamt Nägelsbachstraße 1, 91052 Erlangen Ansprechpartnerin: Brigitte Hartig Telefon 09131 803-2320 oder 0163 2562497 brigitte.hartig@erlangen-hoechstadt.de

Lesung Berlin in 28.08.2019

on
Mittwoch, 24. Juli 2019

Am 28. August 2019 präsentiert der Salon für inklusiven Dialog

Lesung und Autorinnengepräch

mit Kathrin Fezer Schadt und Carolin Erhardt Seidl

***

 „Lilium Rubellum“

Kathrin Schadt erzählt Variationen einer Familiengeschichte, die in ihrer absehbaren Endlichkeit ungewöhnlich und schmerzhaft ist. Mit lyrischer Kraft lenkt sie das Licht in einen Zwischenraum inmitten unseres Lebens, wo eine besondere Abgeschiedenheit entsteht.
Der Umgang unserer Gesellschaft mit Krankheit und Tod, die Medizin als Institution, deren Akteure sich zwischen Absicherung und Eid bewegen, das Tabu besonders von sterbenden Kindern und die ganz zentrale Frage nach der Bewertung von Leben wird hier berührend, unaufdringlich und dennoch sehr dringlich gestellt.

„Weitertragen – Wege nach pränataler Diagnose“

Vorgeburtliche Untersuchungen in der Schwangerschaft können werdende Eltern mit unerwarteten Fragen konfrontieren: Wird unser Kind behindert zur Welt kommen?  Was, wenn es nach der Geburt nicht lebensfähig ist oder noch im Mutterleib stirbt?
Die anschließenden komplexen Entscheidungen sollten dabei immer auf Basis von wertschätzender und wertfreier Begleitung, ausreichend Zeit und umfassender Aufklärung getroffen werden. Dieses Buch stellt diese Basis her und informiert werdende Eltern, Angehörige, Hebammen, Ärzte und Beratungsstellenausführlich über alle möglichen Wege nach PND, im Besonderen auch zur „Palliativen Geburt“. Es ist dabei kein Anti-Abtreibungsbuch, sondern ein Plädoyer für lückenlose Aufklärung – die den Abbruch also miteinschließt.


Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit Ihnen!

****

Salon für Inklusiven Dialog

Für alle, die sich für die verschiedenen Aspekte und Blickwinkel der Inklusion interessieren, gibt es die Themenabende, die Eltern beraten Eltern e.V. veranstaltet. Wir laden Expert*innen ein und tauschen uns zum Thema des Abends aus.
Der „Salon für inklusiven Dialog“ findet jeweils von 19:30 – 21 Uhr statt
in der Hobelbar in Neukölln (Emser Str. 124/ Ecke Ilsestr., 12051 Berlin).
5 Minuten Fußweg von S-/U-Bhf Hermannstr.
Der Ort ist barrierearm, eine Rampe ist vorhanden.




Link zur Veranstaltung:
http://www.eltern-beraten-eltern.de/28-august-2019-salon-fuer-inklusiven-dialog-lesung-und-autorinnengespraech-mit-kathrin-fezer-schadt-und-carolin-erhardt-seidl

Filmvorführung & Abschlussveranstaltung (Schulprojekt)

on
Mittwoch, 26. Juni 2019


Donnerstag, 29. August 2019, 19:00 bis 21:30 Uhr 
Eintritt auf Spendenbasis
 
Ort:
Regenbogenkino 
Lausitzer Str. 22
10999 Berlin


***
Wir laden zu unserer Abschlussveranstaltung ein, auf der wir den Film erstmalig präsentieren, der im Rahmen des Schulprojekts "Aufklärung Pränataldiagnostik" entstanden ist. Zum anschließenden Podiumsgespräch wurden die Filmemacherin, beteiligte Schüler*innen und Lehrer*innen, Expert*innen sowie die Initiatoren des Projekts eingeladen.

Das Schulprojekt wurde von GESUNDHEIT AKTIV, der Autorin Kathrin Fezer Schadt und dem Projekt Dr. Ulla Franken der Stiftung Bewusstseinswissenschaften initiiert, um Lernreisen für Schüler*innen zum Thema Pränataldiagnostik auch in Zukunft an Schulen zu inspirieren. Die Organisatoren stellen hierfür weiterhin ihr Netzwerk zu Verfügung: Blog Schulprojekt Aufklärung PND

*** 

Mehr und mehr versetzen die moderne Medizin den Menschen in Situationen, in denen er Entscheidungen treffen muss, deren Konsequenzen er kaum in der Lage ist zu überblicken. In diese Entscheidungsnöte geraten mittlerweile auch nahezu alle, die irgendwann Eltern werden. Deshalb ist rechtzeitige Aufklärung über Pränataldiagnostik bei jungen Erwachsenen wichtig.
Ausgehend von Kathrin Fezer Schadts Roman „Lilium Rubellum“, in dem die Autorin vom Umgang mit der vorgeburtlichen Diagnose einer kindlichen Behinderung erzählt, sollten die Schüler*innen den Fragen nachgehen, wie viel Wissen sie über ihre ungeborenen Kinder in Zukunft für notwendig halten und wie sie mit diesen Informationen umgehen wollen. Leitfrage sollte der Umgang unserer Gesellschaft mit Behinderung und Krankheit sein, das Tabu vom Sterben und die ganz zentrale Frage nach der Bewertung von Leben.

Die Schüler*innen erarbeiteten sich diese Themen während der Projektphase selbstständig durch Interviews mit Betroffenen und Fachpersonal sowie Besuche in entsprechenden Einrichtungen und Krankenhäusern. Das Schulprojekt "Aufklärung Pränataldiagnostik" startete erstmals an drei Schulen in Deutschland im Herbst 2017 und wurde von der Dokumentarfilmerin Dörte Grimm begleitet. Im Folgejahr wurden die Ergebnisse von den Schüler*innen  in Berlin und Nagold der Öffentlichkeit präsentiert. 

https://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/veranstaltungen/vortraege/schulprojekt-praenataldiagnostik.html

Veranstaltung in Wien

on
Dienstag, 28. Mai 2019


Pränataldiagnostik?! Sicher verunsichert

 Zeit: 25. September 2019, 9 bis 16 Uhr

Ort: Österreichischer Genossenschaftsverband, Löwelstraße 14, 1010 Wien

Eintritt 45 Euro, geförderte Plätze für Familienberatungen.
Willkommen sind Fachpersonen wie allgemein Interessierte.


Inhalt und Ziel der Tagung

Das Bedürfnis werdender Eltern nach Halt und Sicherheit wollen
wir umfassend verstehen lernen. Wir wollen bewusst machen, wie wichtig eine klare, verständliche Kommunikation über die Möglichkeiten und Grenzen vorgeburtlicher Tests ist und über die Diagnosen, die mitgeteilt werden.

Ebenso wollen wir dem Begriff der Sicherheit in diesem Kontext nachgehen: Keine Untersuchung kann ein gesundes Kind gewähr-leisten, was und wer kann schwangere Frauen und werdende Eltern durch unsichere Phasen tragen? Wer und was hält und trägt, wenn Diagnosen verunsichern oder anders ausfallen als erwartet?

Programm:
  • 09:00 Uhr - Begrüßung
    Dr. Hannes Hager, Präsident der aktion leben österreich
  • 09:15 Uhr bis 10 Uhr
    Carolin Erhardt-Seidl: Einführung in die Fotoausstellung
    Kathrin Fezer Schadt: Lesung aus dem Kinderbuch „Der verlorene Stern“
  • 10:00 bis 10:45 Uhr
    OÄ Dr. Badrea Nakhla: „Mehr Sicherheit durch Wissen - Neue Entwicklungen in der Pränataldiagnostik und –medizin, unter anderem am Beispiel NIPD (nicht invasive pränatale Diagnostik)
  • 11:00 bis 11:45 Uhr
    Mag. Anita Weichberger: „Mehr Sicherheit durch psychologische Begleitung und klare Rahmenbedingungen – multidisziplinäres Betreuungskonzept im AKH nach auffälligem fetalen Befund“
  • 11:45 bis 12:30 Uhr
    DSA Christina Gerstbach, MSc: „Mehr Sicherheit durch Bindung - Vorgeburtliche Beziehungsförderung und Pränataldiagnostik“
  • 12.30 bis 13.30
    Mittagspause
  • 13:30 bis 14:15 Uhr
    Mag. Petra Pinetz: „Sicherheit durch Information - Mit welchen Unterstützungen können Eltern behinderter Kinder in Österreich rechnen?“
  • 14:15 bis 15:45 Uhr
    Kathrin Fezer Schadt, Caroline Erhardt-Seidl: „Wege nach Pränataler Diagnose – Brücken schlagen zwischen Betroffenen und Fachpersonal.“ Einblicke, Erfahrungen und Gespräch mit den TeilnehmerInnen
  • 15:45 bis 16 Uhr
    Gemeinsamer Abschluss: Wir sammeln Wünsche an Medizin und Politik und tragen sie weiter.
Durch die Veranstaltung führt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin aktion leben österreich.

Anmeldung: 
https://www.aktionleben.at/site/informierenbilden/weiterbildungsangebot/fachtagungimseptember/article/655.html


Rückmeldungen

on
Mittwoch, 22. Mai 2019


Vielen Dank, wir freuen uns sehr.

Custom Post Signature

Custom Post  Signature